Entlang der Königsstädte aus 1001 Nacht

Marokko – Land der Berber, Zauberer und Schlangenbeschwörer – ich komme!
Mein Flug geht nachmittags ab Frankfurt, so dass ich in den frühen Abendstunden in Casablanca lande. Nach den Einreiseformalitäten – gute Güte, die Marokkaner können ja so penibel wie die Deutschen sein – besteige ich den Bus und fahre mit meiner Reisegruppe etwa 1,5 Stunden in die blaue Königsstadt Rabat. Das Licht wird diffuser, der Verkehr dichter und es scheint, ein jeder ist zu dieser stimmungsvollen Stunde unterwegs. Das bunte Leben spielt sich ganz klar auf der langen Strasse entlang der Medina ab. Ab und an kann ich einen Blick durch eines der Tore werfen und werde immer neugieriger auf das, was sich wohl hinter der langen Mauer entdecken lässt! Doch nun heisst es erst einmal Zimmer beziehen und unbedingt ein erstes marokkanisches Abendessen zu mir nehmen. Reisen macht hungrig!

Rabat – Fes
Gleich nach dem Frühstück werfe ich von der schönen Dachterrasse des Hotels einen ersten Blick über die Hauptstadt, dann machen wir uns auf und erkunden das überaus gepflegte und weitläufige Regierungsviertel und den riesigen Königspalast. Der eloquente Reiseführer füttert uns mit Wissenswertem und schönen Anekdoten und wir ziehen weiter zum imposanten Hassan Turm. Die antike Stätte mit vielen kleinen Säulen und Sitzgelegenheiten neben dem Mausoleum Mohammed V strahlt viel Ruhe aus und lädt zum Verweilen ein. Wir besichtigen ausführlich das riesige, fast schon glamouröse Mausoleum mit der fantastischen Decke und reichen Verzierungen. Etwas höher gelegen über dem Strand Rabats und der kleinen Marina betreten wir anschließend durch ein mächtiges Tor die blau getünchte Altstadt. In den entzückenden kleinen Gassen befinden wir uns im Nu in einer anderen Welt. expired sites Wunderschön verzierte Türen und Tore zieren die Häuser, kleine Brunnen plätschern und Strassenmusik klingt durch die verwinkelten Gassen. Schließlich gelangen online casino wir in die Gärten Oudaias und tauchen in eine ungeahnte Blüten- und Pflanzenpracht ein. Bei einem erfrischenden thé au menthe und süßen Leckereien ruhen wir im Schatten eines Gartencafés aus und genießen die entspannte Atmosphäre, bevor wir uns auf den Weg nach Fes machen. Die Strecke führt durch abwechslungsreiche Landschaft, wir passieren Meknes und sehen schließlich die unzähligen ockerfarbenen Häuser und Bauwerke der Königsstadt Fes am Horizont hügelig auftauchen. Doch wir „eilen mit Weile“ und beschließen,  zunächst ein erfrischendes Bad im Hotel einzunehmen und uns mit einem köstlichen Tajine-Gericht zu verwöhnen, bevor wir einen ersten Erkundungsgang durch die quirlige Neue Altstadt machen. Unglaublich was hier nachts los ist! Über Lautsprecher scheppert Musik, durchaus knapper verhüllte Schönheiten mischen sich unter traditionell gekleidete Marokkaner, die in Grüppchen gemütlich beisammen sitzen, auch der eine oder andere Tourist ist in den Strassen zu entdecken. Wir haben keine Pläne mehr für heute und geben uns einfach noch eine Weile dem Treiben hin und betrachten fasziniert die Szenerie.

 

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