Mit Eleganz und Stil entlang dem Nil | dahabeya

Dahabeya Rihana nil segelschiffLuxus-Dahabeya Rihana

Die wunderschöne Dahabeya wurde im Jahr 2010 in der Tradition arabischer Segelschiffe gebaut und kreuzt majestätisch und mit viel Ruhe und Nostalgie entlang der herrlichen Nillandschaft. Fernab großer Touristengruppen kann sie an ungewöhnlichen Plätzen ankern. Selbstverständlich werden die klassischen Highlights wie der Horustempel in Edfu, Kom Ombo sowie Assuan und Luxor besichtigt. Nicht nur an Bord der luxuriösen Dahabeya Rihana, sondern auch bei den Besichtigungen herrscht viel private Sphäre und intensives Erleben der Flusslandschaft vor. Die 10 wunderschönen und stilvoll möblierten Luxus-Doppelkabinen der Dahabeya sind mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet und Kabine Dahabeya Rihanaverfügen unter anderem über A/C, Telefon, Safe, ein großes Panoramafenster, eigenes überaus komfortables Bad. Die Kabinen sind etwa 18 m² groß. Zwei der Luxuskabinen verfügen über Kingsize Betten, die weiteren 8 Kabinen sind mit Einzelbetten ausgestattet. Ein zusätzliches Highlight auf dem luxuriösen Segelschiff das Open-Air-Jacuzzi.Sonnendeck Dahabeya Rihana

Eine wunderbare Kombination ist die Dahabeya-Kreuzfahrt auf dem Nil mit anschließenden Tagen in Hurghada Dahabeya und Kultur

Der Reiseverlauf mit den Stationen Luxor (ausführliche Besichtigungen von Theben West und dem Sakralgelände von Karnak und Luxor nach Esna (bereits an Bord der Dahabeya) , Edfu, Gebel El Silsila, Kom Ombo (natürlich auch hier Besichtigung des Doppeltempels Horus und Sobek, weiter nach Assuan (Ausflug zu den Granitbrüchen), Insel Agilika mit Besichtigung des Isis (Philae) Tempels und des Staudammes. Optional können die Reiseteilnehmer Abu Simbel und/oder auch Abydos und Dandera besuchen. Anschließende Badetage am Roten Meer lassen die schöne Reise ausklingen.

Ägypten Kombireise inkl. Dahabeya

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Jordanien Aktivreisen und Wanderreisen

Erleben Sie Jordanien aus anderer Perspektive!

Jordanien Wanderreise und Trekking.

jordanien Wanderreisen

Neu im Programm bei dahabtours sind aktive Wanderreisen durch Jordanien sowie erlesener Badeurlaub mit fantastischen Schnorchel- und Tauchrevieren am Roten Meer, kombinierbar mit der Quintessenz kultureller Highlights.

Nicht nur kulturhistorische Reichtümer und geschichtsträchtige Plätze sind im Haschemitischen Königreich allgegenwärtig, sondern auch eine großartige landschaftliche Vielfalt und atemberaubende Naturschutzgebiete. Im Westjordanland kann der Urlauber in 1000 m Höhe bei guten klimatischen Verhältnissen wandern, am Toten Meer wird der tiefste Punkt der Erdoberfläche erreicht. In der Fortsetzung des afrikanischen Grabenbruchs locken wiederum geschichtsträchtige Orte. Das Naturschutzgebiet Mujib, der „Grand Canyon“ Jordaniens, ist das am tiefsten gelegene Naturschutzgebiet der Erde mit einer einzigartigen Artenvielfalt.

In der bizarren Wüstenlandschaft Wadi Rum haben Wind und Stein einzigartige Felsformationen geschaffen, die je nach Lichtverhältnissen in wunderschönen Farben leuchten. Wadi Rum steht unter UNESCO Weltkulturerbe. Trekkings per Jeep oder auch auf den Spuren von Lawrence von Arabien – per Kamel – garantieren unvergessliche Naturerlebnisse. Wanderungen auf dem so genannten Dana Trail und durch das Wadi Feynan können mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen unternommen werden. Allen gleich sind abenteuerliche Trekkingtage durch unberührte Landschaften, Übernachtungen in ökologischen Herbergen und herzliche Begegnungen mit den einheimischen Beduinen.Wanderreisen in Jordanien

Am Golf von Aqaba lockt das warme Wasser des Roten Meeres, welches durch seine begünstigte Lage und geologische Gestaltung zu einem der schönsten und abwechslungsreichsten Tauchgründe dieser Erde zählt. Warmes Wasser und üppige Korallenriffe, die von einem atemberaubenden Artenreichtum bevölkert werden, lassen jedes Taucherherz höher schlagen. Ausgewählte Ferienresorts in Tala Bay nahe der Sonnenstadt Aqaba bieten dem Erholungssuchenden nicht nur besten Service in traumhafter Umgebung, sondern auch die Gelegenheit von hier aus Tagesausflüge nach Wadi Rum oder in die legendäre Nabatäerstadt Petra zu unternehmen.

Reise Angebot | Jordanien Wanderreisen

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Reisebericht: Entlang der Kasbahs im Süden Marokkos bis hin zum Atlantik

Meine wunderbare Kombinations – Rundreise Kasbahs und Atlantik, führt zunächst nach Marrakesch. Eine unglaubliche Stadt voller Geheimnisse, faszinierender Atmosphäre und – so man möchte – extrem luxuriöser Unterkünfte in den herrschaftlichen Riads. Doch dazu später. In MarrakeschDie heutige Strecke führt uns erst einmal auf atemberaubenden Wegen via Taddert und den Tichka Pass nach Ouarzazate. Die unverwechselbare rote Sandsteinlandschaft des Atlasgebirges ist mit grünen Farbtupfern gespickt, immer wieder tauchen einige kleine Lehmbauten auf. Keine Frage, dass wir unseren Fahrer immer wieder um einen kleinen Fotostopp bitten und glücklicherweise ist er da ganz gelassen und kommt unserem Wunsch lächelnd nach. Schließlich können wir aus der Ferne die Kasbah Ait Ben Haddou am Fuße des Hohen Atlas entdecken. Ait Ben Haddou wurde aus vielen einzelnen Kasbahs errichtet und ist mit seiner verschachtelten Lehmbauweise zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt worden. Die Hungrigen unter uns nehmen ein Mittagessen ein. Anschließend besichtigen wir mit viel Zeit und Faszination die beiden größten Kasbahs Tifoultoute und Taourirt, dann checken wir in unser Hotel in Ouarzazate ein.

Ouarzazate MarokkoWir lassen uns heute morgen Zeit, jeder kann den Vormittag nach eigenem Gusto gestalten. Ich schlendere durch die Gassen, kehre in ein kleines Cafe ein und lasse einfach die im Grunde alltägliche, doch für mich fremde Szenerie von Ouarzazate auf mich wirken. Gegen Mittag finden wir uns wieder zusammen und  fahren durch eine abwechslungsreiche Region mit üppigen Palmenhainen und schönen Dünenlandschaften in Richtung “Tor zur Wüste”, Zagora. Das kleine marokkanische Städtchen liegt malerisch in einer Dattelpalmoase im herrlichen Vallée du Draa und hat sich glücklicherweise seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Das von hohen Bergketten umgebene Draatal gilt unter den Marokkanern als eines der schönsten Täler Marokkos. Wir beziehen unser Hotel und nehmen ein leckeres Abendessen ein.

Ich erwache früh und bin als erster am Frühstücksbuffet. Wir wollen heute morgen die Wüste und die unvergleichliche Ruhekleine einstige Karawanenstadt besichtigen, dann geht es weiter mit Ziel Erfoud. Der Strecke führt uns durch eine wunderschöne Landschaft und unsere fotobegeisterten Reisenden – ich nicht minder – kommen nun voll auf unsere Kosten. Wir erreichen Erfoud, einige beziehen direkt das Hotel, ich bin jedoch noch unternehmungslustig und besteige mit vier Gleichgesinnten den Jeep, um in den viel beschriebenen Sonnenuntergang von Merzouga zu fahren. Großartig! Ich liebe die Weite der Wüste und die unvergleichliche Ruhe, die von ihr ausgeht. Diesen Abend werde ich sicherlich nicht vergessen! Ziemlich k.o., aber sehr erfüllt falle ich schließlich nach dem späten Abendessen ins Bett.

Weiter gehts! Schließlich wollen wir alle so viel wie möglich sehen :-) Nach dem Frühstück fahren wir nach Boumalne. Die Route führt durch eine einzigartige Landschaft. Bei Tinerhir legen wir noch einen Abstecher in die palmenbewachsene Todrha Schlucht, hier “wachsen” die Felswände regelrecht senkrecht mehrere Hundert Meter in die Höhe. Uns wird erklärt, dass die Schlucht der dritttiefste Canyon weltweit ist. Weiter geht es entlang der pittoresken Oasen von Boumalne und El Kelaa Mgouna bis ins recht moderne Ouarzazate auf immerhin 1.200 Höhenmetern. Das Panorama ist fantastisch. Perle des Orient

Die heutige Etappe führt über die Kasbah Ait Benhadou nach Marrakesch. Die fantastische Kulisse des Atlas ist unser beständiger Wegbegleiter. In Marrakesch, der „Perle des Orients“angekommen, suchen wir uns ein schönes Restaurant und stärken uns, bevor wir auf eigene Faust losziehen. Natürlich zieht es uns unwiderstehlich zum berühmten Djeema El Fna Platz, hier tauchen wir nun mit viel Zeit und Muße in das unglaubliche Gassengewirr der Medina ein. Wir üben uns im Verhandeln bei allen vielen schönen Dingen, die uns da angeboten werden, doch ich kann mit stoischer Gelassenheit reagieren, da ich ja morgen noch einmal Zeit habe zurückzukehren und dann einen vielleicht noch besseren Preis aushandeln kann. In der Abenddämmerung kehre ich auf den Djeema El Fna zurück und geniesse den bezaubernden Flair mit all den Schaustellern, Musikern und feilgebotenen Leckereien, bevor ich ins Hotel zurückkehre.

Der letzte Tag unserer Rundreise bricht an. Wir stehen früh auf, um bei nicht allzu heißen Temperaturen die Rote Königsstadt zu besichtigen. Unser kompetenter Stadtführer zeigt uns die Saaditengräber, führt uns zu den Menaragärten und der Koutoubiamoschee. Am besten Gefällt mir allerdings der Bahia Palat mit seinen vielen Gemächern. Nachmittags haben wir frei und so schliesse ich mich den anderen an und werde nun mit hoffentlich gutem Verhandlungsgeschick die bereits ins Visier genommenen Souveniers erstehen. Beladen mit diversesten hübschen, marokkanischen Dingen – brauche ich die wirklich alle? – schlendere ich noch einmal – etwas erschöpft – auf den Djeema El Fna, lade ab und genehmige mir einen frisch gepressten Orangensaft. Es dunkelt bereits, überall flackern die Lichter auf, Feuerjongleure machen sich an ihr Werk und die Stimmung ist einzigartig. So, ab heute wird ganz entspannt! Nach einem üppigen Frühstück fahren wir alle nach Agadir in unsere Resorts und jeder relaxed auf seine Weise. Bei mir bedeutet dass, lange Schlafen, den Luxus des Resorts auskosten und am Atlantikstrand jede Brise mitnehmen, um zu surfen.

 

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Ägypten Nützliche Adressen

Touristeninfos (geöffnet 9-17 Uhr):
An den Pyramiden (gegenüber Mena House Hotel)
Am Bab el Louk, Adly St. 5 Cairo International Airpor Am Ramses-Bahnhof,
Kairo hat eine kaum zu übersehende Zahl von Restaurants mit internationalen Speisenkarten. Buchstäblich an jeder Ecke findet man Kaffeehäuser, wo die Männer unter sich sind, als weibliche Gäste allenfalls Touristinnen willkommen heißen (Ägypterinnen nicht). Natürlich ist die Amerikanisierung auch hier weit fortgeschritten: McDonalds, Kentucky Fried Chicken, Pizza Hut – alles gibt’s auch per Home Delivery Service frei Haus oder Hotel.

Arabesque, Kasr el Nil St. 6, im Zentrum, moderat. Durch eine kleine Kunstgalerie betritt man das Lokal. Hervorragende ägyptische und französische Spezialitäten, tgl. 12.30-15.30 Uhr, 19.30-0.30 Uhr.

Abu Shakra (auch Abou Shakra), Kasr el Aini St. 17, Garden City, günstig. Exzellentes Kebab-Lokal ohne Alkoholausschank.

Zamakmak, Mohandessin, in einer Nebenstr. der St. Ahmed Orabi (beim Kaufhaus Omar Effendi), moderat. Kairoer Ableger des berühmten Fischrestaurants aus Alexandria. Exzellenter Fisch und ägyptische Mezze in gartenähnlicher Atmosphäre, tgl. 12-1 Uhr.

Felfela (auch Filfila), Sh. Hoda Sharawi 15, im Zentrum Kebab und Foul (Bohnenbrei) in vielen Variationen (probieren sollte man foul iskanderani und foul pasterma) sowie Täubchen und Wachteln, tgl. 7-24 Uhr.

Fashawi (auch Fishawi), Khan el Khalili St. 2, Hussein, das älteste Café der Stadt, am Beginn der Khan el Khalili. Standartbestellung: shai bi nana´a, Tee mit frischer Minze, türkischer Kaffee und dazu eine Wasserpfeife (Eingang nahe der Hussein-Moschee), tgl. 8-3 Uhr.

Ciro´s Pizza Pomodore, Corniche el Nil, gegenüber vom World Trade Center, teuer. In-Restaurant, leckere Pizza und köstliche Cannelloni bei Live- und Disco-Musik am Abend, abrockende Yuppies und Youngsters auf der zu kleinen Tanzfläche, tgl. 12.3o-3.30 Uhr.

Four Corners, Sh. Hassan Sabri 4, Zamalek. Omar Sharif wurde hier schon öfter mit Kollegen gesehen. Feiste italienische, chinesische sowie französische Küche in 3 eleganten Restaurants und dazu eine nette Bar mit Videoclip-Berieselung – das macht zusammen Four Corners (nahe der Deutschen Botschaft), tgl. 11-15 Uhr, 18-24 Uhr.

Groppi Garden, Sh. Abdel Khalek Serwat. Altes Kaffeehaus im Zentrum, das als Treff noch von den häufigen Besuchen Nagib Machfus´ zehrt, tgl. ab 9 Uhr.

Le Tabasco oder Steak Corner, Midan Amman 8,  Dokki,  moderat. Das Restaurant mit großer Bar ist einer der Dauer-In-Treffs in Kairo – und die Küche ist dennoch exzellent geblieben. Die Karte wechselt jeden Tag (italienisch, französisch, türkisch, griechisch), tgl. 19-2 Uhr.

Moghul Room, Mena-House-Hotel, Pyramids Road, Luxus. Das beste indische Restaurant Ägyptens. Stilvoll und ein absoluter Genuß, tgl. 12.30-14.45 Uhr, 19.30-1.45 Uhr.

Dinner- und Lunch-Kreuzfahrten auf dem Nil:
Marriott Maxime, Luxus. Um 13 und 14.30 Uhr sowie um 19.30 und 21.30 Uhr legt das Schiff ab. Das Boot soll die Nachahmung einer Pharaonenbarke darstellen.

Einkaufen:
Außer im riesigen Basar Khan el Khalili, wo man feilschen und handeln darf, stößt man sonst eher auf Festpreise. Im Zentrum, also vom Midan Tahrir stadteinwärts, findet man jede Art von Geschäft (vor allem Schuhgeschäfte). Preise und Qualität der Waren sind hier unteres bis mittleres Niveau. Besser und teurer kauft man in Zamalek in der 26th of July St, und im Yamama Center an der Ismail Mohammed St. ein, in Mohandessin rund um den Zamalek Sporting Club an der Gam´at el Dawel el Arabiya St. Die beste und teuerste Auswahl, darunter Designerkleidung, Lederartikel und Schuhe, findet man im eleganten World Trade Center, Maspero, 400 m nördlich des Fernsehgebäudes. Außerdem: Kunstvolle Tücher von Zeltmachern hinter dem Tor Bab Zuweila, Wasserpfeifen am Suk al Futh, Muizz el Din Allah.

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Orientreise mit kulturellen Höhepunkten verbunden mit Luxusresorts

Eine unvergessliche 12 Tage Reise durch die wilden Naturschönheiten des Oman verbunden mit einem anschließenden Aufenthalt in einem der schönsten Strand-Luxusresorts des Sultanats und der Wüstenoase Bab Al Shams in Dubai.Kombinationsreise Oman Dubai
Die Reise führt von der beeindruckenden Hauptstadt Maskat zum imposanten Jabal Akhdar Gebirge, zu den größten Höhelnsystemen der Welt – den Hoota Höhlen – bis hin zur legendären Stadt Nizwa.  Selbstverständlich dürfen hier der Besuch des ältesten omanischen Forts in islamischem Baustil – dem Bahla Fort als auch das  Schloss Jabreen, die wohl schönste omanische Burg aus dem späten 17. Jahrhundert nicht fehlen.
Shangri La Luxusresort Oman
Ein anschließender mehrtätiger Aufenthalt im Luxusresort bildet die beste Voraussetzung, um die Seele baumeln zu lassen und vor der fantastischen Bergkulisse an der Barr al Jissah Bucht den europäischen Alltag zu vergessen. Mit privatem Transfer geht es dann weiter in die endlos scheinende Wüstenlandschaft Rub al Khali in den  Vereinigten Arabischen Emiraten.Bab Al Shams Wüstenresort
Etwa 60 km vor der schillernden Metropole Dubai liegt das exklusive Wüstenresort Bab al Shams. Der  einzigartigen Stimmung des  “Tores zur Sonne” inmitten des  geheimnisvollen Sandmeeres kann sich kaum einer entziehen. Deluxe Ausstattung, höchster Komfort und herrliche Spa-Angebote machen diesen Aufenthalt zu einem ganzheitlichen unvergesslichen Erlebnis.
Dubai City ReiseDas weitere und abschließende  Highlight dieser besonderen Reise ist Dubai City, welches während einer umfassenden Stadtrundfahrt erkundet wird. Die Perle Arabiens lockt den Besucher mit dem Zauber von arabischer Tradition und kosmopolitischem Lifestyle.
Aktuelle Termine, ausführliche Informationen und der Reiseverlauf können hier eingesehen werden.
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Natur pur auf der Sinai Halbinsel

Eine aktive Wanderreise auf der Sinai Halbinsel, die im Kloster bei Wadi Feiran ihren   Ausflug zum Mosesberg ab dahab oder SharmAusgangspunkt hat.  Leichte bis mittlere abwechslungsreiche Wanderungen durch die wunderschöne landschaftliche Vielfalt führen – je nach Konstitution der Reiseteilnehmer auf angepassten Strecken nach Gebel Tahuna, St. Cathrin, Wadi Talah, Wadi Arbain und den Moseberg.

Selbstverständlich darf die  älteste Klosteranlage weltweit und das UNESCO  Ausflug zum Besichtigung des Klosters St. KathrineKulturwelterbe, das Katharinenkloster,  bei dieser Reise nicht fehlen. Intensive Einblicke in das Klosterleben und das Leben der Beduinenstämme sind während der unterschiedlichen Tagesetappen möglich. In Begleitung eines fachkundigen, deutschsprachigen Beduinen und ganz im Zeichen einer ursprünglichen Reise wird das Gepäck auf dem Rücken von Kamelen transportiert, die Unterkünfte sind einfach, doch gepflegt. Immer wieder besteht die Möglichkeit auch unter dem unvergesslichen Sternenhimmel im Freien zu übernachten. An den langen Stränden von Dahab hat der naturverbundene Reisende die Möglichkeit die wunderschönen Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen und sich von der Sonne Ägyptens verwöhnen zu lassen. Auch hier gibt es mit dahabtours ein großes Angebot einmaliger Tagesausflüge wie z. B. den Besuch der weltberühmten Felsenstadt Petra in Jordanien oder Jeepsafaris in die Wüste.

Gebirge von St. Kathrin auf 1500 Meter Höhe

Die ausführliche Reisebeschreibung finden Sie hier: 15 Tage Sinai

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Reisetipp 15 Tage Ägypten Oasen Rundreisen “Alexander”

Erlebe 15 Tage Natur und Kultur von Kairo über Alexandria durch die libysche Wüste bis nach Luxor. Abwechslung, Kultur und Abenteuer mit kulturellen Highlights in Kairo und Alexandria, via dem bezaubernden Städtchen Marsa Matruh auf einer unvergessliche Jeep Safari durch die Weiße und Schwarze Wüste zu den Bilderbuchoasen Siwa, Bahariya, Farafra, Dakhla und Kharga bis ins grüne Niltal nach Luxor. Alexander Rundreise

Ägypten Weiße Wüste

 

Reiseverlauf :
1. Tag: Flug nach Kairo
Nonstopflug mit Egypt Air oder anderer IATA Fluggesellschaft von Deutschland, Österreich oder der Schweiz nach Kairo, der Hauptstadt der Republik Ägypten. Empfang und Begrüßung durch unsere Reiseleitung am Flughafen. Transfer zum Hotel. Bezug des Hotels der gebuchten Kategorie in Kairo.

2. Tag: Kairo: Ägypt. Museum – Zitadelle
Ausführlicher Besuch des Ägyptischen Museums mit seinen mehr als 150000 Exponaten, um einen Überblick über die ägyptische Geschichte zu erhalten. Weiter geht es ins Zentrum des islamischen Kairo. Fahrt zur Zitadelle, hier genießen Sie einen fantastischen Blick über die Altstadt Kairos, anschließende Besichtigung der Mohamed Ali Moschee (Alabastermoschee) mit ihrer überaus imposanten Kuppel und der Ibn Qalawun Moschee.

3. Tag: Kairo – Gizeh – Alexandria Kairo Djoser Pyramiden
Fahrt nach Gizeh, Besichtigung der Pyramiden und der Sphinx, weiter Richtung Alexandria, unterwegs Halt im Wadi Natrun, wo noch 4 koptische Klöster bewohnt sind. Besuch in einem der Klöster und Begegnung mit koptischen Christen und der Mönchsgemeinschaft. Weiter nach Alexandria, der zweitgrößten Stadt Ägyptens. Bezug des Hotels im Zentrum von Alexandria.

4. Tag: Römisches Alexandria
Vormittags besichtigen Sie das einzige freigelegten römische Theater Ägyptens sowie das griechisch-römisch Museum mit einer Vielzahl an faszinierenden Exponaten aus der römisch-griechischen Periode vom 3. Jh. v. Chr. bis zum 3. Jh. n. Chr. Danach Weiterfahrt zur größten römischen Grabanlage Ägyptens, den Katakomben von Kom-el-Shuqafa.

5. Tag: Alexandria – Marsa Matruh
Fahrt nach Marsa Matruh, unterwegs Halt in el-Alamein, einem berühmten Kriegsschauplatz. Dort besuchen wir die deutsche und die italienische Kriegsgräberstätte. Weiterfahrt nach Marsa Matruh, in diesem schönen Küstenstädtchen verbringen wir den Rest des Tages.

6. Tag: Marsa Matruh – Siwa
Fahrt auf einer malerischen Wüstenstraße bis zur Bilderbuchoase Siwa mit ihren über 250.000 Dattelpalmen und Olivenbäumen. Bezug des Hotels im Zentrum von Siwa.

7. Tag: Siwa
Der Tag steht zur freien Verfügung. Siwa lässt sich ganz einfach auf eigene Faust, zu Fuß, mit Fahrrad oder Kutsche erkunden. Sehenswert sind z.B. die Altstadt Shali, der Orakel-Tempel, Gebel el-Mawta (Berg der Toten) und vieles mehr. Auch haben wir in Siwa die Möglichkeit, einen fakultativen Wüstenausflug mit abenteuerlicher Jeepfahrt durch das Sandmeer nach Bier Wahed zu unternehmen, wo zwei natürliche Wasserquellen inmitten von Sanddünen zum Baden einladen.

8. Tag: Siwa – Bahariya Siwa - Bahariya
Nach dem Frühstück im Hotel geht es mit unsren Safari-Jeeps auf einer abenteuerlichen Fahrt quer durch die Einsamkeit der Wüste vorbei an Sanddünen, Felsformationen und Steinebenen von Siwa nach Bahariya.

 

9. Tag: Bahariya
Der Tag ist zur freien Verfügung. Fakultativer Jeep-Ausflug durch die Oase mit Sonnenuntergang auf dem Gipfel des englischen Berges (Gabel el-englis) möglich. Sehr sehenswert auch das Bawiti Museum, Inspektorat. Im Museum liegen fünf der schönsten Mumien, die 1999 auf einem riesigen Friedhof (Tal der goldenen Mumien), 6 km von der Oase entfernt, entdeckt wurden.

10. Tag: Bahariyya – Weiße Wüste
Um ca. 10 Uhr morgens fahren wir mit unsren Jeeps Richtung Weiße Wüste. Auf dem Weg durchqueren wir die so genannte Schwarze Wüste, die durch vulkanische Aktivität und Erosion entstanden ist. Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir die Weiße Wüste, legendär für ihre eigenartigen Felsformationen, und unsren Campingplatz, wo wir unter freiem Himmel übernachten werden.

11. Tag: Weiße Wüste – Farafra – Dakhla
Nach dem Frühstück Aufbruch durch die Weiße Wüste Richtung Farafra, der kleinsten, nur aus einem Dorf bestehenden Oase. Dort verabschieden wir uns von unsren Jeeps und fahren mit einem Reisebus weiter nach Dakhla.
12. Tag: Dakhla – Kharga
Fahrt nach Kharga, eine der bevölkerungsreichsten Oasen Ägyptens, dort besichtigen wir den großen Tempel von Hibis, der von Dareios I. (521-486 v. Chr.), Nektanebos II. (358- 341 V. Chr.) und ptolemöischen Herrschern erbaut und dem Amun geweiht war. Nicht weit liegt am 430m hohen Gebel el-Teir (Berg der Vögel) der christliche Friedhof El-Bagarat aus dem 4. -7. Jh.

13. Tag: Kharga – Luxor – Kairo (Nachtexpress)
Heute verlassen wir die Libysche Wüste und kommen wieder in das dicht bevölkerte Niltal, der Rest des Tages ist zur freien Verfügung, Abends Zugfahrt im Schlafwagen nach Kairo inkl. Abendessen.

14. Tag: Tag zur freien Verfügung

Der Tag steht zur freien Verfügung. Auf unserer Homepage finden Sie ein vielfältiges Ausflugsangebot, dass Sie zu Ihrer Reise zubuchen können. Wir empfehlen einen Besuch des koptischen und islamischen Viertels.

15. Tag: Kairo – Rückflug oder Verlängerung Ihres Aufenthaltes
Transfer zum Kairo/Flughafen und Rückflug oder auch optional Verlängerung des Urlaubs mit Badeaufenthalt. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Aufenthalt mit anderen Ländern, z. B. Jordanien, zu kombinieren.

Ägypten Oasen Rundreisen

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Kairo, Größte Metropole des afrikanischen Kontinents

Kairo, Ägyptens Hauptstadt und größte Metropole des afrikanischen Kontinents, zugleich kulturelles und ökonomisches Zentrum des Mittleren Ostens, ist mit geschätzten 15 Mio. Einwohnern wahrhaft eine Megalopolis. Täglich strömen zusätzlich zwischen 2,5 und 3 Millionen Pendler in die Landeskapitale, deren Infrastruktur diesem Andrang schon lange nicht mehr gewachsen ist. Trotz der 1987 in Betrieb genommenen  U-Bahn und der Modernisierung des Vorort-Zugnetzes, der vielen hundert zusätzlich eingesetzten Busse und der Überbauung der wichtigsten Verkehrsadern mit Hochstraßen, fließen der öffentliche und private Nahverkehr in der Stadt mitnichten in geordneten Bahnen, und obwohl in den letzten Jahren rund um Kairo Retortenstädte wie etwa Salam City und Tenth of Ramadan angelegt wurden, ist die Wohnungsnot, bedingt durch die Landflucht, außerordentlich groß; selbst auf Friedhöfen hausen Tausende von Familien.
1989 beschlossen die Stadtväter, Kairo solle nicht mehr ungebremst weiterwachsen.
Ein Ausschuß für soziale Dienste und soziale Entwicklung nahm seine Arbeit auf und entwickelte entsprechende Vorschriften. Danach dürfen sich in Kairo keine Industriebetriebe mehr ansiedeln, es soll auch der Bau von Hochhäusern und großen Hotels gestoppt werden. „Eine radikale Lösung ist nicht mehr zu vermeiden“, heißt es im Rathaus.
Die Strom- und Wasserversorgung sowie die Schmutzwasserdränage sind – vor allem in den alten Stadtvierteln – in einem katastrophalen Zustand; kaum ein Tag vergeht, an dem nicht baufällige Häuser einstürzen und Bewohner in den Tod reißen. Durch den Smog und die Zerstörung historisch bedeutender Areale werden und wurden zerstören viele Kulturdenkmäler Kairos zerstört. Salih Lami, Leiter des Zentrums für die Wiederbelebung des islamischen Kulturbesitzes, erzählt, daß „manche Moscheen regelrecht auf Abwasserteichen schwimmen“. Es fehlen alle Mittel und Möglichkeiten, die historischen Gebäude zu pflegen und zu erhalten. Lami: „Das, was wir hier erleben, ist kalter Kulturmord“. 922 erhaltenswerte Objekte hat der deutsche Archäologe Michael Meinecke vor einigen Jahren katalogisiert, derzeit sind höchstens noch 500 davon vorhanden, jedes Jahr stürzen weitere 20 bis 30 Bauten in sich zusammen.
Die Zabbalin sind Kopten, gelten jedoch als unrein. Sie sind die Mülleute, deren gut durchdachtes Routennetz die gesamte Stadt erfaßt. In getrennten Säcken und Kisten werden wiederverwertbare Sachen wie Altglas, Metalle, Plastik, Lumpen oder Altpapier vorsortiert, um dann erneut in den Konsumenten eingeschleust zu werden. Die Zabbalin leben vom Verkauf der Altmaterialien an kleine Werkstätten und Gewerbetreibende, mit den Speiseresten füttern sie Ihre Schweine, die sie dann wieder verkaufen. Die Zabbalin wohnen im Norden Kairos inmitten des angehäuften Mülls, und nur ihre kräftigsten Kinder überleben. Sie sind von der Gesellschaft geächtet, doch ohne sie würde die Stadt im Dreck ertrinken. Angeblich werden 80% des Abfalles wiederverwertet. Recycling ist hier schon lange bekannt, nicht der Umwelt zuliebe sondern aus der Not heraus. Besucher werden diese Misere freilich allenfalls am Rande bemerken. Kairo ist und bleibt eine der bedeutendsten Kulturstätten überhaupt, beeindruckt durch seine unverwechselbare Skyline von Minaretten ebenso wie durch seinen Reichtum an pharaonischen und islamischen Kulturdenkmälern. Kairo präsentiert sich mit zwei völlig konträren Seiten.
Die eine ist modern und vom westlichen Lebensstil beeinflußt, die andere mittelalterlich geprägt.
Der neuzeitliche Teil der Stadt zeigt sich mit hohen Appartement- und Bürohäusern im Geschäfts- und Bankenzentrum, das nördlich vom Md. Tahrir liegt, dem größten Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Dieses Viertel wird hauptsächlich von Ausländern und der gehobenen Mittelschicht frequentiert. In diesem Stadtteil tragen viele Männer europäische Kleidung, die Frauen sind im neuislamischen Stil herausgeputzt. Südlich vom Tahrir liegt am Nil die Gartenstadt. In diesem Viertel, das unter viktorianischem Einfluß entstanden ist, führten seinerzeit die Ausländer, abseits des täglichen Überlebenskampfes der Kairoer Bevölkerung, ein exklusives Leben, bedient von hochgewachsenen, verschwiegenen und treu ergebenen Nubiern, die sich dem Christentum näher fühlten als dem Islam.
Wasser ist in Kairo Mangelware. Die Not macht erfinderisch und viele geben lieber ein paar Piaster an den Wasserverkäufer aus, als sich stundenlang bei den öffentlichen Wasserhähnen anzustellen und die Nerven zu strapazieren.

Das moderne Kairo
Kairo feierte 1969 seinen tausendsten Geburtstag und ist das Gegenteil einer Museumsstadt, antike Stadtviertel finden heute eine neue Bestimmung. Das extremste Beispiel ist das der riesigen Totenstadt, die nach und nach von obdachlosen Lebenden besetzt wurde, die nirgendwo sonst eine Bleibe fanden.
Kairo verführt nicht auf Anhieb durch augenfällige Schönheit: sein Reiz ist ein versteckter, der entdeckt sein will, um später Heimweh nach ihm zu haben.

Taxi fahren in Kairo, ca. 7 EP, ist das erste wirklich aufregende Erlebnis. Es geht über die Qasr al Nil-Brücke und führt auf die Insel Gezira, deren weitaus größte Fläche vom exklusiven Gezira Sporting Club eingenommen wird, zum nicht zu übersehenden Wahrzeichen des Insel-Gezira-Viertels , der 187 Meter hohe Cairo Tower in Form eines stilisierten Lotusstengels mit Blüte. Tagsüber hat man von der Aussichtsplattform einen weiten Blick über die Metropole, nachts beeindruckt das von Horizont zu Horizont reichende Lichtermeer der Stadt. Am 5.11. war es jedoch zu diesig, um die versprochene Aussicht zu haben. Viele Botschaften konzentrieren sich in diesem Stadtteil, und die Insel zählt zu den besten Adressen im Kairoer Zentrum.Kairo Tower
Am Midan el Gezira mit dem Denkmal Saad Zaghlouls, einem der Väter der ägyptischen Unabhängigkeit, betritt man den Andalusischen Garten an der Oper, diesen ehemals prächtigen maurisch-andalusischen Garten, der heute etwas verkommen und oft geschlossen ist. Der Löwenbrunnen ist dem in Granadas Alhambra nachempfunden. Auf dem Weg zum nahen Cairo-Tower steht der Obelisk Ramses´ II. aus Tanis im Niltal.
Wer der Verlängerung der Qasr al Nil-Brücke folgt, erreicht nach kurzem Fußweg das Opernhaus von 1988, daß sich mit seinen Konzerten, Ballett- und Opernaufführungen zu einem der bedeutendsten Kulturzentren in Ägypten etabliert hat. Viele ausländische Musiker und Tänzer gastieren in diesem Haus und treten mit dem

Kairoer Ensemble auf. Das Programm der Oper, zu der auch eine Bibliothek gehört, ist sehr abwechslungsreich, und lohnt auf jeden Fall einen abendlichen Besuch.
Sehenswert ist im Opernhaus-Komplex mit seiner modernen islamischen Architektur das Kulturzentrum für zeitgenössische Kunst, das Museum of Modern Egyptian Art das zeitgenössische und moderne Kunst zeigt. Man betrachtet ägyptische Maler seit Beginn des 20. Jahrhunderts: Die Geschichte der Sammlung beginnt in den 20er Jahren, als sich eine Künstlergruppe zusammenschloß, darunter Mahmoud Mukhtar, Yousef Kamal, Mahmoud Khalil und Ragheb Ayad, und den Bau eines Museums forderte. Von 1927-1929 stellten sie gemeinsam mit in Ägypten lebenden Ausländern erstmals ihre Werke aus. Erst 1991 eröffnete Präsident Mubarak dieses Museum. Die Sammlung besteht aus mehr als 10000 Werken von den ersten Pionieren bis zu den zeitgenössischen Künstlern. Die große übersichtliche Ausstellung verteilt sich auf drei Stockwerke. In unregelmäßigen Abständen gibt es Schwerpunktausstellungen, die – unerwartet für den Besucher – durchaus auch Aktmalerei präsentieren. Vor dem Museum stehen Skulpturen verschiedener ägyptischer Bildhauer.
Zumindest einen kurzen Besuch lohnt für den kunstsinnigen Besucher das Gezira Arts Centre mit dem Islamic Ceramics Museum an der Gezira Street/Ecke Al Sheikh al Marsafy Street (in der unscheinbaren kurzen Straße hat die Deutsche Lufthansa die Stadtbüro). Hier wird man mit ägyptischer Kunst und orientalischer Keramik vertraut gemacht (Sa-Do 9-14 Uhr). Das kuppelförmige, im orientalischen Stil gehaltene Gebäude ließ sich um 1900 der reiche Baumwollhändler als Altersruhesitz (Istirakha) erbauen.

Im Norden der Insel führt die Brücke des 6. Oktober zum Landwirtschaftsmuseum, S.257, (Stadtteil Dokki, Di-Do 9-15 Uhr, Fr 9-11.30 und 13.30-14 Uhr), das dem Besucher mit vielen Exponaten die alltägliche Arbeit und das schwere Leben der Fellachen nahebringt.

Im nördlichen Teil der Insel Roda liegt der Manial Palast (tägl. 9-14 Uhr). Erbaut zwischen 1901 und 1929 vom Sohn des Khedive Taufiq, bietet das Museum heute einen Einblick in aristokratische Wohn- und Lebensformen der damaligen Jahrhundertwende.

An der Südspitze der Insel Roda ragt das 716 n. Chr. von den Ummayaden erbaute, im Laufe der Jahrhunderte immer wieder renovierte Nilometer auf, ein Schacht mit einer Steinsäule im Innern, an der die Wasserstandsschwankungen des Nil gemessen wurden. Eine hohe Flutmarke verhieß viel fruchtbaren Schlamm, und hoch fiel dann die Besteuerung der Fellachen aus.
Zentrum des modernen Stadtkerns ist der Midan al Tahrir, der Platz der Befreiung. Hier ist der Verkehr so unübersichtlich, daß die Frage auftaucht: Wie kommt man über die Straßen, auf der die Autos kreuz und quer fahren und weder rote Ampeln beachten noch grüne – und das alles unter den Augen der Polizei. Mit dem Schlachtruf „Go, go, go…..“ ist die Straßenüberquerung völlig unproblematisch, echt!Ägyptischer Museum
Um den Midan al Tahrir gruppieren sich das Nile Hilton-Hotel, (mit einer rund um die Uhr geöffneten Bank, einem American Express-Büro, Cafe mit Mindestverzehr sowie Foto-, Film-, Buch- und Souvenirläden), das Ägyptischen Museum, der größte Busbahnhof der Metropole sowie eine Metro-Station (Name: Sadat) und das halbkreisförmige Mugamma-Gebäude gegenüber dem Ägyptischen Museum, in dem man Visa-Verlängerungen bekommt.

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Ägypten

“Ägypten, ein Geschenk des Nil“ – Herodot
Der Name des Landes geht auf die griechische Bezeichnung aigyptos zurück, die vom altägyptischen hakuptah – Wohnsitz des Ka des Gottes Ptah – abgeleitet wird.  Ägypten Pyramiden

Der Nil –mit 6671 km  der längste Fluß der Erde –,ermöglichte vor 5000 Jahren eine der ersten Hochkulturen der Menschheit, – auf einem schmalen, zwischen 5 und 10 km breiten, fruchtbaren Streifen.
Mit Ehrerbietung betrachten die Ägypter das Wunder des Stroms. Hapi, so sein heiliger Name, fand Darstellung als fülliger alte Mann, mit einem Lotos- und einer Papyrusstaude auf dem Kopf und reichen Gaben in den Händen. Seine hängenden Brustmuskulatur wurde häufig als weibliches Merkmal einer ursprünglichen androgynen Gottheit gedeutet – und die nicht ganz zu Unrecht, wie ein Text aus dem Alten Reich zeigt: „Die Gestalt des Nil ist es, den eine Hälfte Mann, deren andere Hälfte Frau ist. Er ist der Vater der Götter, dessen Ankunft die Menschen in Freude versetzt.

Durch sintflutartige Monsunfälle im äthiopischen Hochland und den Zenitalregen in Zentralafrika schwillt der Nilpegel Jahr für Jahr um 7 m an. Die Niederschläge spülen fruchtbare, kalireiche Tonerde in den Fluß, der die Sedimente in der reißenden Strömung mit sich trägt.

Die alten Ägypter kannten drei Jahreszeiten: – achit = die Überschwemmung,   perit = die Zeit der Aussaat,   shemu = die Tage der Ernte In der fast ein halbes Jahr dauernden Trockenzeit stand somit fast ein ganzes Volk für zusätzliche Arbeiten zur Verfügung – dies ermöglichte die monumentalen Bauarbeiten der ägyptischen Pharaonen.
Seit der Fertigstellung des Assuan-Staudammes im Jahre 1971 ist es mit diesem segensreichen  Rhythmus vorbei.

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Ägypten Studienreise der besonderen Art

Kolpingreise 2009In Kooperation mit der Kolpingsfamilie Fürth wird auch 2012 wieder eine 15-tägige Studienreise nach Ägypten mit der Möglichkeit der Anschlussbuchung Sinai und Jordanien stattfinden. Seit 2005 führt der Kolpingbruder Günter Schader in Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter dahabtours in Köln und der ägyptischen Agentur Egypt Inside Out Travel in Kairo besondere Studienreisen nach Ägypten und Jordanien durch. Als mittlerweile absoluter Kenner und Liebhaber Ägyptens und Jordaniens gestaltet Günter Schader zusammen mit Wagih Hussein, Inhaber von dahabtours, und Yossri Beniamen, Inhaber von Egypt Inside Out, in liebenvoller Detailarbeit immer wieder neue Reiseverläufe, die es der Gruppe ermöglichen, auch abseits der üblichen Pfade so viel wie möglich vom Land zu sehen und dabei immer noch viel Raum für Begegnungen mit der Bevölkerung zu lassen. Durch seine jahrelangen Kontakte nach Ägypten werden Momente wie ein Besuch in einem kleinen nubischen Dorf in Assuan zu einem Erlebnis, das die besondere Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Bewohner widerspiegelt.
Weitere Informationen zu Reise finden Sie hier.

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Alaa al-Aswanis „Der Jakubijan Bau“: Ein literarischer Einblick in das moderne Ägypten

Ägypten wurde im Westen meist als das Land der Pyramiden, der immer sonnigen Strände und schönen Tauchreviere wahrgenommen. Da der Staat im Orient als stabil und für Urlauber unproblematisch galt, zählte er bei den deutschen Touristen zur Top Ten der Urlaubsdestinationen. So kam die ägyptische Revolution, die am 25. Januar 2011 auf dem Tahrir Platz begann, für viele überraschend. Doch ägyptische Intellektuelle haben schon vor Jahren auf die Missstände im Land aufmerksam gemacht. Unter ihnen der ägyptische Zahnarzt und Schriftsteller Alaa al-Aswani, der 2004 zu den Wortführern der ägyptischen Opposition „Kifaya“ (zu deutsch „Es reicht!“) gehörte und in seinen zwei Romanen „Der Jakoubijan Bau“ (erschienen 2002 in Kairo und 2007 in Deutschland) und „Chicago“ (erschienen 2006 in Kairo und 2008 in Deutschland) die unterdrückte ägyptische Gesellschaft und den diktatorischen Präsidenten Mubarak beschrieb.

In seinem Roman „Der Jakubijan Bau“ liefert Alaa al-Aswani sowohl ein facettenreiches Porträt der modernen ägyptischen Gesellschaft als auch einen Einblick in die Geschichte Ägyptens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Jakubijan Bau, ein Wohnhaus im Zentrum Kairos, wird mit seinen aus verschiedenen Schichten stammenden Bewohner und verwobenen Schicksalen zu einer Allegorie, einem Mikrokosmos für Ägypten.

Da sind zum einem die armen Bewohner des Daches wie ein junges Mädchen, das alleine

Alaa al-Aswanis „Der Jakubijan Bau

Alaa al-Aswanis „Der Jakubijan Bau“: Ein literarischer Einblick in das moderne Ägypten

für ihre Familie sorgen muss und von allen Arbeitgebern systematisch belästigt wird. Oder der Sohn des Türhüters, der voller Ehrgeiz steckt und von einer Karriere als Polizeioffizier

träumt und dessen Traum nicht an der Aufnahmeprüfung, sondern an der erforderlichen Bestechungssumme platzt. Zum anderen begegnen wir einem durch die ägyptische

Revolution von 1952 teilenteignetem Grundbesitzer, der sein Büro im Haus rege als Liebesnest nutzt, oder einem homosexuellen  Journalisten, der sich einen armen

Oberägypter als Bettgenossen hält. Wir lesen von einer jungen Frau, die von einem Neureichen als Mätresse unter dem Deckmantel der zweiten Ehefrau gehalten wird sowie von zwei geistigen Predigern, der eine regimetreu, der andere für den Terrorismus werbend.

Al-Aswanis Roman ist ein aufklärerisches Meisterwerk, das durch seine Klarheit und Direktheit besticht. Für alle, die sich für die Hintergründe der ägyptischen Revolution und für das neue, hoffentlich bessere Ägypten und seine Menschen interessieren, ist dieses Buch ein Muss!!

Alaa al-Aswani: Der Jakubijan-Bau
Roman aus Ägypten. Aus dem Arabischen von Hartmut Fähndrich
Lenos Verlag, Basel 2007.
372 Seiten. 19,90 Euro

ISBN: 978-3-857873812

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Ägypten: 5200 Jahre alte Felszeichnungen in Assuan entdeckt

Die oberägyptische Kleinstadt Assuan, auch „die Schöne am Nil“ oder „Perle Nubiens“ genannt, ist aufgrund ihrer bezaubernden Landschaft an den Ufern des azurblauen Nils und den beeindruckenden Kulturschätzen wie dem unvollendeten Obelisken, dem Philae Tempel und natürlich dem Abu Simbel Tempel schon immer eine Reise wert.

Nun ist Assuan um eine Sehenswürdigkeit reicher: Wie der ägyptische Minister für Antiquitäten, Zahi Hawass, mitteilte, wurden in Assuan 5200 Jahre alte Felszeichnungen aus der ältesten Dynastie des Landes, den Anfängen der ägyptischen Kultur, entdeckt. Hierbei handele es sich um die erste vollständig erhaltene Darstellung aus der Zeit der 1. Dynastie. Zu sehen sind eine Feier des Herrscherhauses sowie Kamp- und Jagdszenen, die Teil einer Serie von Felszeichnungen entlang des Nils sind.

Haben Sie Lust bekommen, die „Perle Nubiens“ zu entdecken? Dann haben wir einen Reisetipp für Sie: Unserer Rundreise „Isis“ lässt Sie eintauchen in die Kultur Ober- und Unterägyptens und führt Sie zu den schönsten und beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Assuans.

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Dahabtours: Tagesausflug Marrakesch

Ich wache früh auf und mein erster Blick wandert vom Balkon des kleinen Hotels über die satte Gartenlandschaft mit idyllischem Pool. Keine Frage, bevor wir heute die Rote Königsstadt Marrakesch besichtigen, möchte ich noch einmal ins kühle Nass eintauchen und mich dann auf Erkundungstour der vielleicht berühmtesten Stadt Marokkos aufmachen. Zunächst sehen wir die berühmten Grabmäler Saadians und die beeindruckende Moschee Koutoubia. Weiter geht es zum Bahia Palast. Der stets gut gelaunte Reiseführer erklärt uns anschaulich die damalige Lebensweise und herrliche Architektur des prachtvollen Gebäudes, allein die Deckenverzierungen sind zutiefst beeindruckend. Doch selbstverständlich möchten nun alle auch ausführlich durch die verschachtelten Souks am Platz Djemaa al Fna streifen. Es ist ein Fest der Sinne und Spiel der Farben. Wir durchqueren die verschiedenen Viertel der Eisen-  und Kupfer-schmiede, Lederverarbeiter und Färber, Obst- und Gemüseverkäufer. Das Angebot ist übersichtlicher als in Fes und dennoch überwältigend. Wieder einmal bin ich dankbar mit einem ortskundigen Führer hier zu sein und bin begeistert von der bunten Vielfalt und dem nicht enden wollenden Trubel. Schließlich führt uns der Guide zu einer wahren Oase, dem Gartenrestaurant Ksar El Hamra, wo wir uns hinter dicken Mauern im Schatten hoher Bäume in herrlichem Ambiente ausruhen und ein opulentes Essen zu uns nehmen. Gestärkt und mittlerweile ja auch mit diversen Einkäufen bepackt begeben wir uns dann zur vielleicht schönsten Stunde, der frühen Abenddämmerung zum Djemaa el Fna. Ein unbeschreibliches Gewimmel von Marktständen mit Leckerereien, frisch gepressten Säften, Schlangenbeschwörern, Musikern, kontemplativen Touristen, marokkanischen Großfamilien, fliegenden Händlern, …. Schon habe ich ein kleines Chamäleon auf der Schulter sitzen, der dazugehörige Junge strahlt mich an und hält die Hand auf, ich kapituliere und drücke ihm einige Dihram in die Hand.

Wir beschließen, hier einfach nur “zu sein”, suchen uns ein Plätzchen und staunen über das sich ständig ändernde orientalische Wimmelbild. Der Himmel färbt sich jäh gelb, ein Schauer geht über den Platz und mischt das ohnehin schon überbordende Durcheinander noch einmal so richtig auf.

 

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Tagesausflug Fes – die magische Königsstadt mit dahabtours erleben

Heute nehme ich mir viel Zeit, denn ich ahne, dass mich  mein persönliches Highlight erwartet. Um der im Juni manches Mal schon erbarmungslosen Mittagshitze zu entgehen, stehe ich früh auf und begebe mich mit dem Guide in die mittelalterliche Medina. Und wie ich sehr schnell feststelle, wäre ich in dem Labyrinth der unglaublich engen und verwinkelten Gassen alleine hoffnungslos verloren. Es reihen sich überquellende Gewürzstände an gackernde Hühner, pralle Obstkörbe stehen neben den Werkstätten der Schmiede, ein alter Männer zwinkert mit hinter seinem zerlegten Tier zu, da kommen mir schon hochbeladene Esel mit frisch gefärbtem Tuch und allerlei Haushaltswaren entgegen. Für Autos ist hier sowieso kein Platz, an manchen Stellen kann ich die Wände beidseits mit den Armen berühren… Die Gässchen füllen sich allmählich mit farbenfroh gekleideten Frauen, die ihre morgendlichen Einkäufe tätigen, Wasserverkäufer drängen dazwischen und ein unerklärlicher Geruch schlägt mir entgegen. Ich bin inzwischen nicht nur in eine völlig andere orientalische Welt eingetaucht, sondern auch im berühmt-berüchtigten Gerberviertel angekommen. Eine Zeitreise. Der deutschsprachige Reisebegleiter führt mich eine winzig kleine Treppe hinauf – ein frischer Minzezweig wird mir gereicht, damit das Atmen ein bisschen erträglicher wird. Ich stehe im Verkaufsraum eines Gerbers, der  glücklicherweise nicht mich zum Kauf von Sitzsäcken oder auch hinreissenden Aladdinschuhen animieren möchte und blicke gebannt auf die Arbeitswelt unter mir. Unzählige Becken, in denen in schwerster Handarbeit die Tierhäute gefärbt werden. Ein solches Szenario habe ich  noch nicht gesehen und kann mich von dem Anblick kaum losreißen. Doch bevor mir der Verkäufer nun doch noch etwas aufschwatzt, mache ich das obligatorisches Foto und lasse mich vom Guide immer tiefer in die Medina führen. Ständig entdecke ich neben dem riesigen Angebot von Nahrungsmitteln wunderschöne neue Dinge, die sich ganz hervorragend als Mitbringsel eignen. Doch bevor hier etwas erstanden wird, gilt es erst einmal nach Leibeskräften zu handeln! Inzwischen ist es Mittag und die Luft steht. Wir huschen durch ein Tor in eine überwältigend schöne Medersa, die angenehm kühl und vor allem auch überraschend groß ist. Das ganze Gebäude besteht aus Ornamentik und Fayencemosaiken und strahlt eine wohltuende Ruhe aus. Noch einmal stürzen wir uns ins Gewimmel, sammeln Eindrücke und kehren dann einige Stufen tiefer in einem herrschaftlichen ehemaligen Ryad und nun Restaurant Nejjarine ein schmackhaftes Essen zu uns zu nehmen. Schälchenweise werden diverse Vorspeisen und schließlich die landestypische Tajine mit Huhn und Gemüse auf dem großen Tisch verteilt, wir greifen kräftig zu und lassen dann etwas erschöpft, doch glücklich und zufrieden den Tag ausklingen.

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Entlang der Königsstädte aus 1001 Nacht

Marokko – Land der Berber, Zauberer und Schlangenbeschwörer – ich komme!
Mein Flug geht nachmittags ab Frankfurt, so dass ich in den frühen Abendstunden in Casablanca lande. Nach den Einreiseformalitäten – gute Güte, die Marokkaner können ja so penibel wie die Deutschen sein – besteige ich den Bus und fahre mit meiner Reisegruppe etwa 1,5 Stunden in die blaue Königsstadt Rabat. Das Licht wird diffuser, der Verkehr dichter und es scheint, ein jeder ist zu dieser stimmungsvollen Stunde unterwegs. Das bunte Leben spielt sich ganz klar auf der langen Strasse entlang der Medina ab. Ab und an kann ich einen Blick durch eines der Tore werfen und werde immer neugieriger auf das, was sich wohl hinter der langen Mauer entdecken lässt! Doch nun heisst es erst einmal Zimmer beziehen und unbedingt ein erstes marokkanisches Abendessen zu mir nehmen. Reisen macht hungrig!

Rabat – Fes
Gleich nach dem Frühstück werfe ich von der schönen Dachterrasse des Hotels einen ersten Blick über die Hauptstadt, dann machen wir uns auf und erkunden das überaus gepflegte und weitläufige Regierungsviertel und den riesigen Königspalast. Der eloquente Reiseführer füttert uns mit Wissenswertem und schönen Anekdoten und wir ziehen weiter zum imposanten Hassan Turm. Die antike Stätte mit vielen kleinen Säulen und Sitzgelegenheiten neben dem Mausoleum Mohammed V strahlt viel Ruhe aus und lädt zum Verweilen ein. Wir besichtigen ausführlich das riesige, fast schon glamouröse Mausoleum mit der fantastischen Decke und reichen Verzierungen. Etwas höher gelegen über dem Strand Rabats und der kleinen Marina betreten wir anschließend durch ein mächtiges Tor die blau getünchte Altstadt. In den entzückenden kleinen Gassen befinden wir uns im Nu in einer anderen Welt. Wunderschön verzierte Türen und Tore zieren die Häuser, kleine Brunnen plätschern und Strassenmusik klingt durch die verwinkelten Gassen. Schließlich gelangen wir in die Gärten Oudaias und tauchen in eine ungeahnte Blüten- und Pflanzenpracht ein. Bei einem erfrischenden thé au menthe und süßen Leckereien ruhen wir im Schatten eines Gartencafés aus und genießen die entspannte Atmosphäre, bevor wir uns auf den Weg nach Fes machen. Die Strecke führt durch abwechslungsreiche Landschaft, wir passieren Meknes und sehen schließlich die unzähligen ockerfarbenen Häuser und Bauwerke der Königsstadt Fes am Horizont hügelig auftauchen. Doch wir “eilen mit Weile” und beschließen,  zunächst ein erfrischendes Bad im Hotel einzunehmen und uns mit einem köstlichen Tajine-Gericht zu verwöhnen, bevor wir einen ersten Erkundungsgang durch die quirlige Neue Altstadt machen. Unglaublich was hier nachts los ist! Über Lautsprecher scheppert Musik, durchaus knapper verhüllte Schönheiten mischen sich unter traditionell gekleidete Marokkaner, die in Grüppchen gemütlich beisammen sitzen, auch der eine oder andere Tourist ist in den Strassen zu entdecken. Wir haben keine Pläne mehr für heute und geben uns einfach noch eine Weile dem Treiben hin und betrachten fasziniert die Szenerie.

 

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